Weidelandschaft des Jahres 2017

Die Oranienbaumer Heide wurde vom Verein "Weidewelt e. V. zur Weidelandschaft des Jahres 2017 gewählt. Am 06.07.2017 verlieh der Vorstandsvorsitzende Gerd Bauschmann offiziell den Titel an die Hochschule Anhalt und Primigenius. Auch die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Dalbert, sowie der stellvertretende Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Prof. Dr. Werner Wahmhoff, nahmen an der Veranstaltung Teil. Wir freuen uns über diesen Preis und hoffen auf viele weitere erfolgreiche Jahre in der Oranienbaumer Heide zusammen mit unseren tierischen Mitarbeitern.

 

Weitere Informationen hierzu finden sie auf weidewelt.jimdo.com

 Die Pressemitteilung der Hochschule Anhalt finden Sie hier.

 

 

 

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Primigenius gGmbH

Die Primigenius Köthener Naturschutz und Landschaftspflege gGmbH wurde vom NABU-Regionalverband Köthen e.V. im Jahre 2002 mit dem Ziel gegründet, im Wulfener Bruch als auch in anderen Gebieten Mitteldeutschlands Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekte durchzuführen. Mit Hilfe von großen Weidetieren wie Heckrindern und Robustpferden (Konik) betreibt die Primigenius in ganzjähriger Extensivbeweidung Renaturierungsprojekte, welche für bedrohte Pflanzen und Tierarten Lebensräume sichern. Die gemeinnützige GmbH ist zertifizierter Ökobetrieb und Mitglied im Verbund Ökohöfe e.V..

 

Zur Zeit werden durch die Primigenius am Standort Wulfen 145 ha Grünland sowie am Standort Oranienbaum 800 ha Heidelandschaft auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bewirtschaftet.

 

Konzept der naturnahen Beweidung

 

Die ganzjährige naturnahe Beweidung mit Rindern und Pferden, die sich an der Tragekapazität des Standortes orientiert, hat viele Bezüge zur mitteleuropäischen Naturlandschaft, die von großen Pflanzenfressern (sogenannten Megaherbivoren) durchstreift wurde. Der überwiegende Teil Mitteleuropas war noch bis in das 19. Jahrhundert eine naturnahe Weidelandschaft, die in Form so genannter Allmenden gemeinschaftlich genutzt worden.

Die heute fast flächendeckend betriebene industrielle Landwirtschaft hat die ehemals harmonisch und vielfältig strukturierte Kulturlandschaft in eine ausgeräumte Agrarlandschaft verwandelt. In den 1990er Jahren fand daher das Konzept der halboffenen Weidelandschaften als Methode der Biodiversitätssicherung Eingang in die gängige Naturschutzpraxis, die nicht zuletzt dazu beiträgt, den Widerspruch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz aufzulösen.

Unsere Partner

Die genannten Stiftungen, Verbände und Institutionen unterstützen die Arbeit des NABU RV Köthen e.V.

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